Worte

lang und laut.

günther und ich stehen im discounter und brauchen eine weile, bis wir überhaupt ausmachen können, wo welches morphem endet bzw. ein anderes beginnt. fünfundzwanzig sehr laute buchstaben später stellen wir fest: eigentlich isses nur ein wasserhahn.

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my basic german word.

das durchschnittsalter derer, die an der internationalen sommerakademie teilnehmen, liegt schätzungsweise irgendwo zwischen 21 und 24. „da sind bestimmt auch ganz viele auf instagram am start“, sagte tanja zu mir, als ich ihr von dem gedanken erzählte, einen speziellen instawalk anzubieten. und tatsächlich sind sieben menschen aufgetaucht, dem plötzlich einsetzenden regen trotzend, um sich mit mir […]

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cafuné.

aus dem brasilianischen. fazer cafuné em alguém, dem geliebten durch die haare streichen. dreads-träger müssen dieses wort hassen. ich finde es sehr toll.

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generation frau.

ich mag sehr, was der peter breuer heute über frauenbilder geschrieben hat: Was niemand braucht, ist der Stress eines Frauenbildes, das suggeriert, man müsse ständig Leistung bringen: Damit der schicke Beruf, das megaoptimierte Familienleben und der Kampf um Goldmedaillen zu vorzeigbaren Ergebnissen werden. Die neue „Generation Frau“ ist meine Pommesbuden-Besitzerin. Die ist 52, nicht schön […]

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let’s all just not become diminished substitutes, okay?

We often use technology to save time, but increasingly, it either takes the saved time along with it, or makes the saved time less present, intimate and rich. I worry that the closer the world gets to our fingertips, the further it gets from our hearts. It’s not an either/or — being “anti-technology” is perhaps […]

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